Konflikt- / Gewalt- und Suchtprävention

Konflikt-/Gewalt- und Suchtprävention wurde in unserer Sportorganisation in den vergangenen Jahren wie folgt betrieben und wird entsprechend fortgesetzt

Wesentliche Elemente der Suchtprävention sind Impulse für eine sinnvolle, nicht konsumorientierte Freizeitgestaltung wie Spiel und Sport sowie Natur- und Gemeinschaftserlebnisse. Eine wirksame Suchtprävention umfasst daher Bemühungen zur Persönlichkeitsstärkung, zur Verbesserung des sozialen Umfeldes und ist damit auch ein Bestandteil der Gesundheitsförderung.

 

Indikatoren für Probleme mit Alkohol und anderen Drogen können sein:

– Konzentrationsschwäche
– Übertriebenes Geltungsbedürfnis
– Unzuverlässigkeit
– Körperliche Verfassung

 

Vorgehen bei Suchtproblemen oder bei deren Verdacht bzw. Verhaltensauffälligkeit;

Gepräch mit den Betroffenen: Ansprechen des auffälligen Verhaltens und des Leistungsabfalls; allenfalls ein weiteres Gespräch vereinbaren;

Intensivere Überwachung von Verhalten und Leistung;

Falls innert kurzer Zeit keine Verbesserung des Verhaltens und der Leistung eintritt, soll in einem weitern Gespräch der Verdacht auf Missbrauch von Alkohol oder anderen Drogen ausgesprochen und möglichst Massnahmen vereinbart werden. Allenfalls sind die Eltern und Fachstellen einzubeziehen.

Da die Äusserung des Verdachts von Suchtproblemen sehr heikel ist und die Reaktion der/des Angesrpochenen oftmals nicht vorhergesehen werden kann, wird Vorgesetzten bei schwerwiegenden Fällen empfohlen, vor diesem Gespräch die Beratung einer Fachstelle einzuholen.

Folgende Fachstelle für Suchtfragen kann kontaktiert werden:

ZEPRA St.Gallen
Unterstrasse 22
9001 St.Gallen
T. 071 229 87 60
F. 071 229 11 42
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Im Boxclub St.Gallen werden Einzelgespräche durch die leitenden Personen oder durch erfahrene oftmals erwachsene Personen geführt. Das Thema Suchtprävention ist auch immer wieder Thema vor und nach dem Training sowie an Anlässen. Da beide Geschlechter und Mitglieder jeden Alters in den Trainings vertreten sind, finden stets ein Austausch von Erfahrungen sowie anregende Diskussionen bezüglich Sucht statt. Fach- und sozialkompetente Personen sind stets unter den Leitenden wie auch unter den Mitgliedern zu finden. Vorbilderrollen werden im Boxclub St.Gallen gelebt, gepflegt und mit sichtlichem Erfolg gefördert. Flyers bezüglich Suchtprävention liegen im Trainingsraum vor.

Glücklicherweise musste bis anhin die Fachstelle für Suchtfragen nicht kontaktiert werden. Man ist sich jedoch der Problematik bewusst und fördert die Prävention soweit dies für den Club möglich ist. Das disziplinierte Training, die gelebte Vorbilderrolle, die persönlichen Gespräche, die Diskussionen und das Anbieten von Kontaktadressen sind schlussendlich die Möglichkeiten bzw. der Kern der Suchtprävention des Boxclub St.Gallen.

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